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Unesco-Welterbe

Unesco-Welterbe – einzigartiges Sardinien

Sardinien hat bereits fünf Mal von der Unesco aufgrund der weltbedeutenden Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität den Welterbe-Titel erhalten.

 

Der wohl bekannteste Titel für Weltkulturerbe in Sardinien wurde der imposanten nuraghischen Steinburg Su Nuraxi bei Barumini, in der Provinz Sud Sardegna, verliehen. Es ist der bisher größte bekannte Nuraghen-Komplex der Insel und entstand etwa vom 16. bis 14. Jahrhundert vor Christus.

 

Der Park von Tepilora, von den Hügeln des Bergdorfes Lula, in der Subregion Nuoro, bis zur zauberhaften Küste von Posada – fast 8.000 Hektar Schönheit – sind von der Unesco zum Biospärenreservat und somit zum Weltnaturerbe erklärt worden. In den Bergen nistet gar der Königsadler, ein wahrliches Paradies, das Sie Dank herrlicher Wanderwege entdecken können.

 

Zu der Kategorie Global Geoparks zählt der Historische Bergbau- und Umweltpark Sardiniens – Parco Geominerario della Sardegna Unesco Global Geopark (siehe hierzu Industriearchäologie).
8.000 Jahre Bergbaugeschichte in einem acht Bereiche zählenden, insgesamt über 3.500 km² großen Schutzgebiet inmitten eines berauschenden, oftmals bis zum Meer reichenden Naturschauspiel bilden diesen Park einzigartiger Schönheit. Hier sollen die kulturellen und ökologischen Besonderheiten der sardischen Industriearchäologie besonders gewahrt werden.

 

Ferner von der Unesco mit dem Weltkulturerbe-Titel „Masterpieces of the Oral and Intangible Heritage of Humanity“ ausgezeichnet, und somit zum immateriellen Erbe der Menschheit zählend: der canto a tenore. Es ist die archaischste musikalische Ausdrucksform Zentralsardiniens. Manche sehen ihren Ursprung gar in der Nuraghen-Kultur. Sie kommt durch ein Ensemble von vier kreisförmig aufgestellten Sängern zustande – Bass, Bariton, Altstimme und Vorsinger.

 

Ebenso zum immateriellen Erbe der Menschheit anerkannt und mit dem Weltkulturerbe-Titel gekürt ist die La Faradda di li Candareri von Sassari, im Nordwesten Sardiniens, auf Italienisch la discesa dei candelieri (Abstieg der Kerzenhalter) genannt. Die votiven, imposanten, bis zu 400 kg schweren Kerzenhalter werden zur Prozession am Abend vor Mariä-Himmelfahrt am 14. August auf den Schultern der Innungsmitglieder getragen. Seit fünf Jahrhunderten danken die Zunftangehörigen auf unveränderter Weise der Mutter Gottes für die Befreiung von der Pest.

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