Inseln
Zur Region und Hauptinsel Sardinien gehören eine Vielzahl an kleineren Inseln.
Die größte hiervon mit einer Fläche von 108,9 km² ist die Insel Isola di Sant´Antioco im Südwesten der Insel. Sie kann dank einer Brücke bequem mit dem Auto erreicht werden (Spuren der römischen Brücke sind heute noch sichtbar). Sant´Antioco hat zwei ganzjährig bewohnte Orte vorzuweisen, Sant´Antioco sowie Calasetta, und bildet mit der etwa 51 km² großen Nachbarinsel Isola di San Pietro den Inselarchipel des Sulcis. Letztere Insel ist ausschließlich per Boot von den Häfen Calasetta oder Portoscuso aus zu erreichen.
Ihre einzige Ortschaft Carloforte wurde mit dem Titel „I Borghi più belli d´Italia“, die schönsten Orte Italiens, gekürt.
Die zweitgrößte Insel Sardiniens ist die Isola Asinara (51,7 km²) im Nordwesten. Die gesamte Insel ist ein Nationalpark und somit wichtiges Naturschutzgebiet. Hier leben die weltweit einzigartigen Albino-Wildesel (siehe auch Fauna). Das sie umgebende Meer ist ein marines Schutzgebiet.
Bis zum Jahr 1997 wurde hier übrigens eines der ausbruchsichersten Gefängnisse Italiens unterhalten.
Im Nordosten Sardiniens befindet sich der Inselarchipel Arcipelago di La Maddalena. Es weist mit seinen zahlreichen, beeindruckend schönen Inseln wie La Maddalena (hat einen gleichnamigen, ganzjährig bewohnten Ort), Caprera (die Insel war Exil und letzte Ruhestätte des im Jahr 1882 verstorbenen, italienischen Revolutionärs Giuseppe Garibaldi, ihm ist ein Museum auf der Insel gewidmet), Santo Stefano, Santa Maria, Razzoli, Budelli, Spargi und weiteren kleinen Inseln eine Gesamtfläche von etwa 51 km² vor. Die Insel La Maddalena kann mit dem Linienfährschiff von Palau aus erreicht werden. Seit dem Jahr 1994 ist der Archipel ein Nationalpark und somit wichtiges Naturschutzgebiet.
Ein Bootsausflug in diesem smaragd-grün-blau-türkis schillerndem Meereswasser, auf Entdeckung versteckter Buchten ist ein absolutes Urlaubsmuss (ich erlebe –> Bootsausflüge –> La Maddalena).
Weitere kleine und unbewohnte Inseln liegen rund um Sardinien verstreut, wie die beeindruckende Felsinsel Pan di Zucchero bei Masua unweit von Iglesias im Südwesten, die Insel Mal di Ventre vor der Sinis-Halbinsel an der mittleren Westküste, die Insel Foradada bei Capo Caccia, in der Nähe von Alghero im Nordwesten, die Insel Piana bei Stintino im Nordwesten, die Inseln Tavolara und Molara unweit von Olbia im Nordosten, der Isolotto dell´Ogliastra bei Santa Maria Navarrese an der mittleren Ostküste, die Inseln Serpentara sowie die Isola dei Cavoli, beide vor Villasimius im Süden.