Meer Sardinien UrlaubMeer Sardinien Urlaub
Forgot password?

Strände – einführung

Strände – die Sandqualität und die schönsten Strände

Die Küsten Sardiniens erstrecken sich über etwa 1.900 km!
Eine ausgesprochen lange geologische Erdgeschichte haben ein faszinierendes Wechselspiel langer Strände unterschiedlichster Sandqualität, Buchten und steilen Kliffs geschaffen.

Besonders lange und breite Sandstrände trifft man zum Beispiel bei Chia, Cagliari, Solanas, Villasimius, Costa Rei, Villaputzu, Quirra, Barisardo, Cardedu, Tortoli, Orosei, La Caletta, San Giovanni, San Teodoro, Badesi, Valledoria, Oristano, Piscinas und Torre dei Corsari an.

Kleinere, von Granit- oder Kalkfelsen umgebene Sandbuchten zeichnen hingegen die Costa Smeralda und die Gegend von Tortoli aus.

Zudem kann man auf Sardinien auch zahlreiche Felsstrände besuchen, wie an der Costa Paradiso, bei Bosa, Alghero, Carloforte und Sant’ Antioco. Diese werden von kleineren Stränden und lauschigen Buchten unterbrochen.

 

Die Frage, welche die schönsten Strände Sardiniens sind oder gar der schönste Strand ist, ist wohl eine der schwierigsten Fragen überhaupt. So faszinierend abwechslungsreich zeigt sich doch diese Insel.

Jedes Mal, wenn man denkt, dass ein Strand nicht zu toppen ist, entdeckt man bald darauf einen anderen Traumstrand.
Ein Einfluss auf die eigene, ganz persönliche Meinung, welche Naturschönheit zum eigenen Lieblingsstrand zählen darf, hat aber sicherlich auch die jeweilige Saison.
Ich, Jolanda Melis, habe zwar einige Lieblingsstrände, festzulegen, welcher Strand der allerschönste ist, vermag ich allerdings wirklich nicht zu sagen.
Auf der in diesem Kapitel folgenden Strandkarte werden die einzelnen Strände von der Inselhauptstadt Cagliari ausgehend im Uhrzeigersinn aufgeführt. So lehne ich mich ebenfalls an diese Methode an, da mir ein Ranking gar unmöglich erscheint.

 

Zu meinen zehn schönsten Stränden Sardiniens gehören:

Su Giudeu von Chia mit dem superschönen, hellen, breiten Sandstrand und der Natur ringsum (auf der Karte die Nummer 15);

Piscinas mit ihren herrlichen Sanddünen (49);

San Giovanni di Sinis (61) und das wunderschöne, klare, fischreiche Meer – Klasse für Schnorchel-Erlebnisse. Der Strand ist Teil des Meeresschutzgebietes Penisola del Sinis – Isola di Mal di Ventre und somit ein Naturschutzgebiet. Toll ist übrigens auch die mittelalterliche Kirche nahezu am Strand der gleichnamigen Küstenlokalität, sie zählt zu den ältesten der Insel;

Rena Bianca (120), der phantastische Stadtstrand von S. Teresa di Gallura mit den für die Gallura typischen Granitfelsformationen und das einzigartig schillernde Wasser – unglaublich so viel Schönheit „direkt vor der Haustür”;

Cala Granara auf der Insel Spargi des Inselarchipels La Maddalena (nordwestlich des Cala Corsara-Strandes mit der Nummer 128), da war ich zwar nur zweimal aber, um sich zu verlieben, reicht auch ein einziges Mal – wahnsinnig schön;

Portu Li Coggi oder La Spiaggia del Principe genannt (140), in diese Bucht soll sich angeblich der Ismaeliten-Prinz Karim Aga Khan IV. in den 60er Jahren verliebt, und daraufhin beschlossen haben, das Konsortium der Smaragdküste, Costa Smeralda, zu gründen. Verstehen kann ich ihn und sicherlich alle, die diese Bucht besuchen, nur allzu gut;

Cala Brandinchi, schlichtweg das Paradies auf Erden (161);

der traumhafte Berchida-Strand (174) mit kleinen Buchten, Granitfelsen, Wacholderbäumen und überhaupt einem unglaublichen Naturschauspiel, das Gefühl sich weitab von jeglicher Zivilisation zu befinden;

Cala Mariolu (193) mit sagenhaft glasklarem Meer, einem natürlichen Schwimmbad gleich, und die unberührte Natur ringsum;

Cala Goloritzè (194), wie Cala Mariolu muss man sich auch diesen Strand „verdienen”, aber selbst der Wanderweg ist – wie so oft – bereits das Ziel, und macht den Reiz dieser einzigartigen Bucht, soweit möglich, nur noch kostbarer;

Muscì (200), bezaubernd mit den tollen Granitfelsen, der Mittelmeermacchia, seinem hellen Puderzucker-Strand und dem wunderbar seichten Meerwasser;

Punta Molentis (227), eine einzigartige Landzunge mit auf der einen Seite weißem, superfeinem Sand und auf der anderen einem Granit-Steinbruch. Die Esel (auf Sardisch su molenti), einstiges Transportmittel des abgebauten Granits, haben diesem Naturphänomen den Namen verliehen. Der Strand ist Teil des Meeresschutzgebietes Capo Carbonara und somit ein Naturschutzgebiet.

o.k. das waren jetzt mehr als zehn Strände… ich habe ja bereits zu Beginn zugegeben, mich nicht entscheiden zu können…

Nicht unbedingt eine Entscheidungshilfe, sondern eher „nice to know“ sind die vielen Auszeichnungen, die die Strände Sardiniens erhalten haben.

Beispielhaft sei hier die Anerkennung der guten Wasserqualität von Sardiniens Stränden und Buchten seitens der FEE (Foundation for Environmental Education) genannt. Jährlich erhält Sardinien eine Vielzahl an sogenannten bandiere blu („blaue Fahne“ bezeichneter Preis).

Die italienische Naturschutzvereinigung Legambiente zeichnet ebenso jährlich viele Strände der Insel aus. Legambiente untersucht eine Vielzahl an unterschiedlichen Kriterien: die Bewahrung des Küstengebietes sowie der umgebenden Landschaft, die angebotene touristische Infrastruktur sowie die Nachhaltigkeit, die Sauberkeit des Wassers, des Strandes und das Vorhandensein naturbelassener Strandabschnitte, das Vorhandensein historisch-kultureller Denkmäler in der Nähe, behindertengerechter Services und besonders interessanter Meeresgründe für Taucher. Das Ergebnis wird dann in einer entsprechenden Anzahl an vele (Segeln) mit einer Höchstpunktzahl von fünf synthetisiert und in dem guida blu genannten Führer veröffentlicht.

 

Als kleine Hilfe für die Entdeckung des eigenen Lieblingsstrandes finden Sie hier wie gesagt am besten eine Strandkarte mit entsprechender Nummerierung.

Diese startet westlich der Inselhauptstadt Cagliari und wird im Uhrzeigersinn fortgeführt.
Gleich im Anschluss wird die nummerierte Strandbezeichnung mit einer kurzbündigen Beschreibung des Strandes angegeben. Hierbei werden unter dem Begriff Hauptsaison die Monate Juli und August umfasst.
Zu jedem genannten Strand finden Sie die passenden GPS-Koordinaten, welche bequem beispielsweise in Google Maps eingegeben werden können.
Trotz der zweifelsfrei beeindruckenden Vielzahl an Stränden erhebt die Liste keinen Anspruch an absoluter Vollständigkeit. Es gibt weiterhin Strände und kleine Buchten, die nicht aufgeführt sind…

Herzlich viel Spaß bei der eigenen Entdeckungstour!

Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen.

Was sind Cookies? Cookies sind Textdateien, die vom Browser auf Ihrer Festplatte gespeichert werden. Diese Daten beinhalten Informationen darüber, welche Internetseiten Sie besucht haben. Sie helfen dabei, auch die Nutzungshäufigkeit und die Anzahl der Nutzer unserer Website zu ermitteln. Cookies tragen erheblich zur Verbesserung Ihres Nutzererlebnisses bei. Sie ermöglichen jedoch nicht die Ermittlung personenbezogener Daten, wie z. B. Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutzerklärung.
Sollten Sie die Cookies deaktivieren, werden manche Funktionen der Webseite nur eingeschränkt nutzbar sein.