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Wetter

 Infos rund um das Klima auf Sardinien: die Wetterprognose an Ihrem Urlaubsort, Lufttemperaturen, Wassertemperaturen

SARDINIEN WETTER
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Das Klima Sardiniens ist mediterran: Die Insel hat lange, trockene, heiße Sommer und milde, niederschlagsreiche Winter mit Schneefall in den höheren Regionen.

Die durchschnittlichen Höchstwerte der Lufttemperatur liegen zwischen 14°C im Januar und 30°C im August. Auf den Hochebenen und im Inselinnern können die Sommertemperaturen sogar mehr als 40°C erreichen.
Die Temperaturen variieren auf Sardinien von Gegend zu Gegend stark, so dass die untenstehende Tabelle lediglich als Richtwert dienen kann. So ist als kleine Faustregel der Süden Sardiniens im Schnitt um die 2°C wärmer als der Norden, was womöglich je nach gewünschtem Zeitraum die Wahl der Gegend beeinflussen kann.

Quelle: wetter.de

In den Sommermonaten von Juni bis August beträgt die durchschnittliche Wassertemperatur 20 bis 24°C, im Februar erreicht sie mit 13°C ihren Tiefstwert.

Quelle: wetter.de

Mit durchschnittlichen 10,8 Sonnenstunden pro Tag beglückt der sardische Juli, während der Dezember nur etwa 4,1 Sonnenstunden täglich schenkt.

Quelle: wetter.de

Die Jahreszeiten sind auf Sardinien anders verteilt als in mitteleuropäischen Ländern. So dauert der Winter von Dezember bis Februar, wobei in der Regel Anfang Dezember der sogenannte Sankt Martin-Sommer (estate di San Martino) für etwa 4 bis 5 Tage milde Temperaturen um die 18° C mit sich bringt.

Im März beginnt bereits der Frühling, welcher Mitte Mai in den Frühsommer und im Juni in den Sommer übergeht. Juli und August sind Hochsommermonate. Im September wird es wieder angenehmer und im Oktober herrschen immer noch spätsommerliche Temperaturen. Der Monat November stellt hingegen den kurzen, sardischen Herbst dar.

Wer die Insel erkunden möchte und sie von ihrer farbprächtigen Seite kennenlernen möchte, sollte am besten den Mai wählen. Die Regenschauer im Winter lassen die ansonsten eher trockenen Landschaften aufblühen und ergrünen. Die Lufttemperaturen mit rund 22°C sind bereits angenehm und laden zu Motorradtouren oder Wanderungen ein. Das Meer ist mit etwa 17°C zwar noch frisch aber für eine Schwimmrunde oder ausgiebiges Surfen passend – Die lange Badesaison in Sardinien erstreckt sich von etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober.
Wer hingegen einen ausgiebigen Badeurlaub mit möglichst viel Ruhe und einsamen Stränden vorzieht, sollte an die Monate Juni, September oder Oktober denken. Die Lufttemperaturen sind mit durchschnittlichen 26,5°C beziehungsweise 23°C längst nicht so heiß wie im Hochsommer, während die Wassertemperaturen mit 20°C im Juni, 23°C im September und durchschnittlichen 21°C im Oktober angenehm sind. Eine Zeit in der man prima einen entspannenden Badeurlaub mit einem erlebnisreichen Entdeckungsurlaub sowie Klettern, Wanderungen, Radtouren kombinieren oder eine schöne Rundreise durchführen kann. Allerdings kann es vor allem im Oktober zu Regenfällen kommen, so dass man regenfeste Bekleidung nicht vergessen sollte.
Die italienischen Schulferien erstrecken sich von Mitte Juni bis Mitte September und definieren die Badesaison des italienischen Publikums, welcher die Monate Juli und vor allem den August vorzieht. Das ist der Hochsommer Sardiniens. Es ist die Zeit, in der nicht nur die Strände stärker besucht sind und die Temperaturen (vielerorts auch um die 40°C) sowie die Anzahl der gebotenen Veranstaltungen und Feste steigen, sondern auch die Unterkunftspreise. Trotz der hohen Präsenz an Touristen findet man aber dennoch – solange man bereit ist, einen kleinen Spaziergang vom Strandzugang zu unternehmen – so gut wie immer einen schönen Rückzugsort am Strand für sich. Die allermeisten versuchen, Bewegung zu vermeiden und sammeln sich so unmittelbar am Strandzugang.

Sollten Sie die Monate von November bis April als Urlaubszeit wählen, dann achten Sie bitte darauf, daß die Unterkunft eine angemessene Heizvorrichtung hat. Die meisten Ferienhäuser sind auf die Sommerzeit ausgerichtet und bieten größtenteils nur einen Kamin. Obwohl die Temperaturen tagsüber teilweise überaus angenehm sein können, ist es nachts oft doch empfindlich frisch und ein Kamin sicherlich nicht die richtige Heizquelle.  

Die Jahresniederschlagsmenge ist sehr unterschiedlich und liegt in Küstenregionen bei 400 bis 600 mm, im Landesinnern bei 700 bis 800 mm und in Bergregionen gar bei 1000 bis 1400 mm. Capo Carbonara im Südosten der Insel bei Villasimius verzeichnet hierbei mit 266 mm jährlich den italienischen Tiefst-Rekord.
Die meisten Regenfälle sind in den Monaten von etwa Oktober bis April zu verzeichnen.

Die Trockenzeit erstreckt sich normalerweise von Mai bis September mit gelegentlichen Sommergewittern.
Das Problem der Wasserknappheit in Sardinien wird mit zahlreichen künstlichen Stauseen angegangen, oftmals dienen diese zusätzlich auch der Energiegewinnung.

Die Insel Sardinien ist aufgrund ihrer zentralen Lage im Mittelmeer zahlreichen Winden ausgesetzt. In ungeschützten Gegenden beeinflussen diese gar das Wachstum der Bäume und Büsche, diese wachsen dort nahezu horizontal zum Boden.

Die Windrose – welche auf den Landkarten der Antike bei der Insel Malta eingezeichnet wurde – gibt in anschaulicher Darstellung den Namen der Mittelmeerwinde an. Ausschlaggebend hierfür ist die Herkunft des Windes:

 

Der kalte, oft böige Windstrom aus dem Norden wird Tramontana genannt. Häufig bringt er Regen mit sich.

Grecale heißt der kühle Nordostwind, oftmals tritt er in Tiefdruckgebieten auf.

Die aus östlicher Richtung wehende Levante bringt in Sardinien ebenso feuchte wie zunehmend warme Luft. In der Regel kündigt sie den Südostwind an.

Der schwül-warme, starke Südostwind Schirokko (Scirocco) gelangt aus der Sahara über das Meer nach Sardinien. Er bringt häufig roten Wüstensand mit sich, wodurch die Luft eine gelblich-rote Färbung annimmt. Über Afrika ist der Wind zwar trocken, nimmt aber über dem Mittelmeer Feuchtigkeit auf, die er über Sardinien mit dem Wüstensand gerne abregnet.

Der schwächere Südwind Ostro bringt dichte Wolkendecken oder feuchte Hitze.

Der südwestliche Wind wird Libeccio genannt. Im Winter ist er leicht und kann Regen oder Gewitter mitbringen, im Sommer ist er stark bis böig.

Der leichte aber kalte Wind Ponente zieht vom Westen in die Insel. In der Regel tritt er im Sommer auf und sorgt für klaren Himmel.

Aus Nord-Westen weht der kühle bis kalte und teils sehr heftige Mistral (Maestrale). Im Winter sorgt er oftmals für Regen und tiefere Temperaturen, manchmal gar auch für Schneefälle in tieferen Regionen. Im Sommer sorgt er für angenehme Erfrischung.

Die vorherrschenden Winde Sardiniens sind der Mistral und der Westwind Ponente.

Zahlreiche Windkraftanlagen nutzen diese Luftbewegungen und dienen der umweltfreundlichen Energiegewinnung.

Hier finden Sie nützliche Infos rund um das Thema Wetter:
Durchschnittswerte der Lufttemperatur, Wassertemperatur, Niederschlagswerte, die sardischen Jahreszeiten, die beste Reisezeit für Sardinien und vieles mehr.

Werfen Sie auch einen Blick auf die aktuelle Wettervorhersage Ihrer Urlaubsinsel! Und entdecken Sie, wie die Winde des Mittelmeeres heißen!

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