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Langlebigkeit, Humangenom

Langlebigkeit, Humangenom – das lange Leben auf Sardinien

Langlebigkeit

In Sardinien leben erstaunlich viele Menschen bis über die 100 Jahre-Grenze hinaus.

Aus diesem Grund wird sie auch mit „Insel der 100-Jährigen“ (Isola dei Centenari) betitelt.
Zahlreiche Wissenschaftler sind auf sie aufmerksam worden und haben sie zum Studienobjekt erklärt, das Geheimnis des Lebenselixiers will schließlich erforscht werden.

In der Provinz Nuoro ist die höchste Konzentration der Welt an Menschen mit 100 und mehr Jahren.
Sardinien gehört daher zu den sogenannten „Blue Zones“. Die Blaue Zonen sind Gebiete mit einer auffällig hohen Langlebigkeitsquote. Die Menschen erreichen zehnmal häufiger als amerikanische Bürger das hundertste Lebensjahr, sind gesünder und leiden seltener an Alterskrankheiten. Diese Gebiete wurden als erste von Gianni Pes und Michel Poulain und später von Dan Buettner entdeckt und erforscht.

Im Detail sind es auf Sardinien verschiedene Ortschaften der Subregion Ogliastra insbesondere die Ortschaften Villagrande Strisaili, Arzana, Talana, Baunei, Urzulei, Ulassai und Perdadefogu sowie Orte Zentralsardiniens. So gehören die Dörfer Ollolai, Gavoi und Mamoiada der Subregion Barbagia ebenfalls zu den Blue Zones wie auch die Orte Tiana und Ovodda der Subregion Mandrolisai, das Dorf Fonni der Subregion Gennargentu sowie das Dorf Seulo der Subregion Sarcidano, in der Provinz Sud Sardegna.

Nebst Sardinien zählen weltweit vier weitere Gebiete zu den Blue Zones: die japanische Insel Okinawa, die Halbinsel Nicoya in Costa Rica, die griechische Insel Icaria und die Siebenten-Tags-Adventisten-Gruppe von Loma Linden in Kalifornien.

Die Gene spielen natürlich auch eine Rolle in dem treffenden Mix des Lebenselixiers. Der Großteil wird aber von anderen Faktoren bestimmt. Die bestimmenden „Zutaten“ sind gute, soziale Kontakte mit der Familie als Lebenszentrum, eine gesunde Ernährung, vor allem auf pflanzlicher Basis und mit einem kleinen Schluck Rotwein, so gut wie komplett fehlender Tabakkonsum, die Erkenntnis einer Lebensaufgabe und die möglichst stressarme Befolgung derselben, das Gefühl sich nützlich zu fühlen sowie eine konstante, natürliche Bewegung.

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Humangenom

Die Bevölkerung Sardiniens scheint am besten die genetischen Charakteristika aller Europäer in sich zu vereinen.
Die Gene der Sarden zeigen weltweit ausgesprochen seltene Gen-Varianten. Der Ursprung dieses besonderen Gen-Materials liegt in einer prähistorischen Besiedlung, Gen-Informationen, die bis in unsere Zeiten bewahrt wurden.

So konnte dank einer an 1.204 sardischen Männern, seitens der Universität von Sassari, durchgeführten und im Jahr 2013 veröffentlichten Studie des Humangenoms, nachgewiesen werden, dass unser gemeinsamer menschlicher Urvorfahre vor 180.000 bis 200.000 Jahren lebte.
Dies hat die wissenschaftliche Erkenntnis über den Ursprung menschlichen Lebens auf 50.000 Jahre vordatiert.
Über das Studium des sardischen Humangenoms versprechen sich die Wissenschaftler ferner wichtige Fortschritte in der Vorbeugung genetischer Krankheiten.

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