KLEINER REISEFÜHRER FÜR OLIENA

Atemberaubende Lage zu Füßen des Kalksteinmassivs des Supramonte, grüne Täler, tiefe Schluchten, ausgedehnte Steineichenwälder, archäologische Stätten und traumhafte Wanderrouten: Das knapp 7300 Einwohner zählende Bergdorf Oliena hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum für Aktivurlaub im Supramonte entwickelt.


Unbedingt sehenswert sind die Süßwasserquelle Su Gologone, die Höhlen “Sa Oche”, “Su Bentu” und “Corbeddu”, das majestätische Tal “Valle di Lanaittu”, die steinzeitliche Höhlensiedlung Tiscali und die Schlucht “Gola Su Gorroppu”. Doch im Ort südlich von Nuoro kann man nicht nur die traumhaft schöne Natur in vollen Zügen genießen, der Ort lockt auch mit jeder Menge Kunsthandwerk und leckeren kulinarischen Köstlichkeiten. Berühmt sind vor allem die kunstvoll bestickten Seidentücher und Schals sowie der rubinrote Nepente, ein kräftiger Cannonau-Wein.

Neben den Bergen, Schluchten und Grotten der Supramonte-Hochebene kommen Aktivurlauber und Strandliebhaber auch an den Steilwänden der spektakulären Felsküste auf ihre Kosten. Knapp 400 Meter hoch erheben sich die Ausläufer der Kalksteintafel des Supramonte-Massivs bei Cala Gonone nahezu senkrecht aus dem Meer. Das lebendige Küstenstädtchen mit hellem Kiesstrand liegt knapp 29 Kilometer von Oliena entfernt im wunderschönen Golf von Orosei.

Hier ragt eine der gewaltigsten Steilküsten des gesamten Mittelmeerraums aus dem Wasser. Kleine Flüsse haben tiefe Felsschluchten in den Kalk gegraben und münden in traumhaften Badebuchten, wie zum Beispiel Cala Goloritzè und Cala Luna, die nur in anstrengenden Wanderungen oder mit einem der vielen Ausflugsboote ab Cala Gonone zu erreichen sind.


Für Familien mit Kindern empfiehlt sich außerdem ein Besuch des Aquariums am Ortsrand von Cala Gonone. In zahlreichen Wasserbecken sind viele Süß- und Meerwasserlebewesen ausgestellt, u.a. Seepferdchen, Anemonenfische, Seegraswiesen, Korallenriffe und Quallen.


Einen Abstecher Wert ist auch der Nuragherturm Mannu, der in fast 200 Metern Höhe auf einem kleinen Hochplateau bei Cala Gonone liegt. Von hier aus genießt man einen herrlichen Blick auf die kilometerlange Küstenlinie von Orosei bis Capo di Monte Santo.


Außerdem sehenswert ist die beeindruckende Tropfsteinhöhle Ispinigoli, die sich nur wenige Kilometer außerhalb von Dorgali befindet. Die mehr als 40 Meter hohe Halle hat eine 38 Meter hohe Kalksäule zu bieten, die mit zu den höchsten Säulen überhaupt zählt.


Für Hobbypaddler und Kanufahrer eignet sich der Lago del Cedrino bei Dorgali. Eine Erkundung per Boot bietet atemberaubende Landschaften und Natur pur.