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Dünen, Sand, Poseidonia

Dünen, Sand, Poseidonia – Schutz für Sardiniens Sand und Natur

Dünen

An der einsamen, immer noch wenig touristischen Westküste Costa Verde befinden sich eindrucksvolle Wanderdünen, wie die Dünen von Scivu, Piscinas, Is Arenas und Torre dei Corsari.
Die Dünen von Piscinas erstrecken sich über eine Fläche von etwa 1,5 km², reichen bis 2 km ins Landesinnere hinein und haben eine Höhe von bis zu 100 m. Sie gehören zu den höchsten Wanderdünen Europas.
Am Fuße der Wanderdünen, am Strandabschnitt von Scivu legt die in italienischen Gewässern vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröte Caretta Caretta ihre Eier. Die Dünen und deren Umgebung sind Lebensraum der ebenso unter Naturschutz stehenden Erdschildkröte Testudo Hermanni, des frei lebenden sardischen Hirsches Cervus Elaphus Corsicanus sowie weiterer Säugetiere wie Füchse, Kaninchen und Wildkatzen. Rebhühner hinterlassen im Sand ihre Spuren. Knorrige Wacholder, Mastixsträucher (pistacia lentiscus) und Wolfsmilchpflanzen sind hier zu Hause. Ebenso trifft man auf die Tameriske, Binsen und anderen Küstenpflanzen.

Diese natürlichen Sanderhebungen stehen unter Naturschutz.
Aus diesem Grund sind Wanderungen, Ausritte oder etwa Jeep- und Quad-Ausflüge auf den Dünen nicht erlaubt.

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Sand

Viele Strände Sardiniens befinden sich in Naturschutzgebieten und weisen äußerst seltene Sandqualitäten auf.

Überwiegende Bestandteile sind Quarz-, Korallen-, Vulkan-, Muschel-, Granit- oder Marmorfragmente.

Bitte tragen Sie dazu bei, diese Besonderheiten auch für die Nachkommenschaft zu erhalten. Achten Sie darauf, Badetücher und Schuhe vor Verlassen des Strandes gut frei zu schütteln.

Das bewusste Mitnehmen von Sand oder Muscheln als Souvenir oder ähnliches ist grundsätzlich auf der gesamten Insel untersagt. So wird das Wegbringen selbst geringer Mengen mit Geldstrafen belegt.

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Poseidonia

Die Poseidonia Oceanica ist die einzige Wasserpflanze ihrer Gattung, die ausschließlich im Mittelmeer heimisch ist.
Aus ihr entstehen auch die sogenannten „Seebälle“.
Das Neptungras ist Synonym für reines Meerwasser und für das Ökosystem enorm wichtig. Daher stehen die Seegraswiesen unter Naturschutz.
Forschern zufolge kann eine Fläche an Neptungras doppelt so viel Kohlendioxid speichern wie eine gleich große Regenwald-Fläche!
Zudem reinigt die Poseidonia das Wasser von Schadstoffen, bietet einen idealen Lebensraum für viele Fische und Schnecken, und an den Küsten einen bewährten Schutz vor Erosion. Sie trägt deutlich dazu bei, dass die Strände nicht abgetragen werden. Je nach Wind und Meeresströmungen lagert sich das dunkelbraune Neptungras nämlich an vielen Stränden ab, wird jedoch ebenso vom Meer auch wieder weggespült.
Um das natürliche Gleichgewicht der Meeresflora nicht zu zerstören, ist es nicht erlaubt, die Strände vom Seetang zu befreien.

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