Vor dem Durchstarten heißt es Auftanken!
Bevor ich wieder loslege, möchte ich nochmal so richtig auftanken!
Nach einem sehr schönen, zweiwöchigen Urlaub rund durch ganz Sizilien, brauche ich eine kleine Verschnaufpause.
Und was gibt es da besseres als die Costa Rei auf meiner Insel Sardinien? Ich liebe die südöstliche Küste!
Sie bietet mir eigentlich alles, was ich für einen Bade- und Erholungsurlaub brauche: einen wunderschönen, hellen, feinen Traumstrand mit seicht abfallendem Wasser, ein paar Felsen zum Schnorcheln (darauf stehen meine Kinder!), nette Ferienhäuser mit Gärten in Fußnähe dieses Naturgeschenks sowie Läden und Restaurants in Reichweite. Mehr brauche ich zum Entspannen nicht. Und das habe ich auch dieses Jahr in vollen Zügen genossen. Unser Pudelmädchen Luna ist übrigens überall mit dabei. „Unser“ Strand ist zwar kein offizieller Hundestrand, dennoch hat sich zum Glück niemand beklagt. Ich muss aber auch dazu sagen, dass Luna – solange ich daneben sitze oder liege – superlieb ist und keinen Muckser von sich gibt. Am Abend, wenn sich der Strand leert, darf sie endlich auch ins Wasser und ist in ihrem Element. Eine wahre Freude!
Danach war aber wieder etwas Aktion angesagt sowie Familienbesuch bei Oma und Opa an der mittleren Ostküste, die dort im Urlaub waren. Somit ging es in die Ogliastra, ein wunderschönes Gebiet Sardiniens, das auf tolle Art herrliche, völlig unterschiedliche Strände mit einer faszinierenden Bergwelt kombiniert. Eines meiner Lieblingsgebiete!
Wie jedes Jahr bin ich mit meiner Familie an die Bucht Cala Goloritzè gewandert. Ein herrliches Naturschauspiel, welches auch von der UNESCO als Naturerbe eingestuft und geschützt wird. So erreicht man diese Perle nur zu Fuß, Boote dürfen nicht am Strand Halt machen. Der Wanderweg wird als „escursionistico“ eingestuft und ist somit nicht schwierig, hin dauert es knapp 1 Stunde, zurück etwa 1,20 h.
Dieses Jahr wollten wir diese Erfahrung aber noch toppen und haben uns an die Wanderung zur Bucht Cala Biriola oder auch Cala Biriala herangewagt. Sie startet ebenso von der Hochebene Golgo über dem Bergdorf Baunei. An der verwunschenen Landkirche muss man rechts abbiegen und über etwa 7 km einen ungeteerten Weg hinterlegen. Ja, und dann erwartete uns der als „escursionistico esperto“, also für erfahrene Wanderer eingestufte, knapp 2 Stunden lange Wanderweg. Nach einem anfänglichen, eher einfachen Weg muss man Dank einer Eisenleiter und weiteren Leitern aus knorrigem Wacholderholz den Berg besteigen. An manchen Stellen hat man gar nur ein Stahlseil als Hilfsinstrument – ein wahres Abenteuer. Hier ist sowohl der Weg als auch die Traumbucht das Ziel!
Mein eigener Weg ist sicherlich noch lang, ich bin mir aber sicher, auf dem richtigen Weg zu sein…